10.10.2026

19:00

Der Kanon ist kolonial - und bleibt es auch, wenn er erweitert wird.

Ist es überhaupt möglich, strukturell inklusiv zu kuratieren?

Moderation:

Demian Cornu

Tickets:

Eventfrog

Gäste

Melara
Mvogdobo

Melara Mvogdobo wurde 1972 in Luzern geboren. Nach ­einem Pädagogik-Studium und der Geburt von drei Söhnen lebte sie in der Dominikanischen Republik, in Kamerun und wieder in der Schweiz. Neben ihren schriftstellerischen ­Arbeiten unterrichtete sie traumatisierte Jugendliche, leitete Workshops über Textilkunsthandwerk und tropische Küche. 2022 zog sie mit ihrer Familie nach Andalusien. 2023 erschien ihr erster Roman Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden (Edition 8). Ihr zweiter Roman Großmütter (Transit Verlag) landete auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2025.

(Bild: privat)

Nora
Osagiobare

Nora Osagiobare hat Literarisches Schreiben in Biel und Wien studiert. Ihr Debüt Daily Soap ist 2025 bei Kein & Aber erschienen und ein Bestsellerroman. Mit einem Ausschnitt ihres neuen Romanprojektes Remigration hat sie auf Einladung von Thomas Strässle am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teilgenommen und den Kelag-Preis gewonnen. Sie ist Co-Präsidentin des DeutschSchweizer PEN Zentrums. Sie lebt in Zürich.

(Bild: Barbara Sigg)

Ralph
Tharayil

Ralph Tharayil, als Sohn südindischer Eltern in der Schweiz geboren, arbeitet mit Text in unterschiedlichen Formen und Formaten. 2023 erschien sein literarisches Debüt Nimm die Alpen weg, das Ende 2026 auf Englisch bei Seagull Books (Kolkata/London) unter dem Titel Roll back the Mountains erscheinen wird. In der Spielzeit 24/25 war er Hausautor an den Bühnen Bern, wo sein Stück MOGLI – eine Überschreibung von Rudyard Kiplings Dschungelbücher – im Januar 26 Premiere feierte. Zurzeit arbeitet er an einem von Pro Helvetia geförderten Rechercheprojekt über Körper, Affekte und Grenzen in den Alpen und im Himalaya. Gemeinsam mit Ivna Žic und Henri-Michel Yéré kuratiert und moderiert er die Gesprächsreihe Second Thoughts am Literaturhaus Basel. Ralph ist Teil des post-deutschen Künstler:innenkollektivs parallelgesellschaft. Er lebt in Berlin.

(Bild: Helena Schmidt)

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